Mein Institut, für das ich arbeite, fragte mich für eine Podcastaufnahme zum Thema "Erinnerung, historische Verantwortung und interkonfessionelle Kommunikation" an... da konnte ich schwer nein sagen :-)
Gerne reinhören, es ist allerdings auf Englisch (ca. 36 Minuten lang). Auf allen gängigen Podcastplattformen zu finden. Der Podcast heißt Rethink (vom Quo Vadis Institute)
(Podcast "Schattenorte" der SN, 25.5.2025)
In dieser Folge nähern wir uns der Geschichte der Täufer - und ihren Spuren, die sie in Salzburg hinterlassen haben. Dafür haben wir mit der Historikerin Verena Schnitzhofer und Franz Seiser, dem Vorsitzenden des Vereins für Täufergeschichte Österreich, getroffen. Wer waren die Täufer? An was glaubten sie? Und wo sind sie heute? (Textquelle: SN)
Beiträge aus dem
RUNDEN TISCH ÖSTERREICH
Initiative für Einheit im Leib Christi
September 2025 | Heft 2
ISSN Print: 2791-4771
Online: 3061-1083
64 Seiten.
Nach der „Gedenkfahrt zur Täufergeschichte von Südtirol nach Mähren“ (im August 2023) erschien nun im September 2025 unser zweites Heft als „Nachlese der wunderbaren Vorträge in Mähren“.
Viele Täufer flüchteten im 16. Jahrhundert u.a. aus Tirol und Südtirol nach Mähren – ins Gelobte Land – wo sie für etwa 100 Jahre ein sicheres Zuhause finden konnten. Der speziell für diese Ausgabe von PhDr. Petr Peňáz aufbereitete Bericht des Calvinisten Marcantonio Varotta aus Venedig führt uns die verschiedenen täuferischen Gruppen in den mährischen Landen vor Augen.
Des Weiteren können Sie von der Begegnung der ersten ankommenden Tiroler Täufergruppen mit einer katholischen Äbtissin in Auspitz lesen, deren Hilfsbereitschaft eine Ansiedlung erst ermöglichte (Mgr. Soňa Nezhodová, Ph. D.). Die konfessionelle Vielfalt im Auspitz des Jahres 1543 wird in der Stadtchronik thematisiert, die religiöse Toleranz in Mähren suchte nämlich europaweit Ihresgleichen.
Sie erlangen außerdem Einblicke in die Anfänge und Diskussion der Fragen rund um gemeinsamen Besitz und Gewaltlosigkeit, in Gespräche mit Vertretern der Böhmischen Brüder und den Landesherren, sowie lernen von frühen Einflüssen – beginnend mit Jan Hus über die Reformation Luthers – bis hin zu den Wirkungen und Nachwirkungen der katholischen Gegenreformation.
Die Berichte werden vom evangelische Pfarrer Jiři Gruber und dem katholischen Pfarrer und Dechant Jan Nekuda mit geschichtlichen und zeitgenössischen Erinnerungen an das Zusammenleben heute abgerundet.
Autoren des Heftes:
Eduard Geissler, Robert Hochgruber, Verena Lang, Emmy Maendel, Petr Peňáz, Verena Schnitzhofer
Layout: Verena Schnitzhofer | 2023
56 Seiten.
Diese Gedenkfahrt wurde initiiert
und organisiert vom Forum
„Geschichtsaufarbeitung“ des Runden
Tisches / Weg der Versöhnung,
unter der Leitung von Dr. Verena Lang.
Das klare, blaue Wasser des Wolfgangsees, die blanke Felswand des Falkenstein, die sattgrünen Bäume, das glitzernde Spiel der Sonne. Dort wo sich die Wellen brechen, denken wir an unser Leben, das in Bewegung ist und an gewissen Stellen neuen Schwung, neue Dynamis (Kraft, Heiligen Geist) braucht.
Die Schönheit der Schöpfung wird Ihnen kompakt zwischen St. Gilgen und St. Wolfgang vor Augen geführt.
Pilgere diesen wunderschönen (etwa 9 Kilometer langen) Weg im „Herzen barfuß“ in der Kleingruppe und entdecke in der Stille und im gemeinsamen Austausch gleichermaßen, wie Gott bereits in dein Leben spricht.
Wie ein Flächenbrand wurde Europa in der Reformationszeit von der Täuferbewegung erfasst. Ihre Botschaft war ansteckend und revolutionär, ihr Lebenswandel nicht weniger beeindruckend. Schon um 1526 finden sich im heutigen Niederösterreich erste Spuren der Täufer. Wenig später durchzogen Prediger wie Hans Hut die Gegend. Europaweit als Ketzer gejagt, suchten Täufer bei Grundherren Schutz, die sich ihnen gegenüber tolerant zeigten. Solche fanden sich im nordöstlichen Weinviertel und in Südmähren. Bald versuchten sich tausende Fromme unbemerkt in die rettenden Landstriche durchzuschlagen. Für viele unter ihnen ging es, über den Wasserweg der Donau kommend, ab Krems auf dem Landweg weiter. Wer entdeckt wurde, auf den wartete ein schweres Schicksal. Einige wurden sogar zur lebenslangen Galeerenstrafe verurteilt. Heute steht diesem reformatorischen Flügel ein Drittel der weltweiten Christenheit nahe. Dies gilt auch für die Freikirchen Österreichs. Die Wahrheit kann letztlich weder totgeschwiegen noch verdrängt werden. Mit diesem Büchlein laden wir dazu ein, die lokalen Spuren der Täufer in Niederösterreich und im Burgenland zu entdecken.
Quelle: Amazon.de
"Welche Frage beschäftigt dich im Moment?" - eine Mail an 20 junge Erwachsene mit dieser Frage hat das Fundament zu diesem Buch gelegt. Offen und ehrlich sind die Antworten zu gnz unterschiedlichen Fragen, wie z.B. "Warum bin ich, wie ich bin?", "Wie geht man mit Ängsten um, die rational nicht begründet sind und einen trotzdem manchmal innerlich zerreißen?", "Welches meiner siebeneinhalb Autos soll ich abgeben?" oder "Was ist wirklich wichtig?"
Die Fragen wurden von den 20 Teilnehmern des Projekts anonym per E-Mail beantwortet. Es gab zunächst keine direkten Beziehungen zueinander und so sind die Antworten auch entsprechend ungeschminkt und offen, mal ausführlich, mal nur mit einem Satz. Ein spannendes Buch mit Fragen und Antworten, die viele junge Leute beschäftigen.
Ein ungewöhnliches Projekt einer kreativen Autorin. Für junge Erwachsene und alle, die mit ihren unbeantworteten Fragen nicht alt werden wollen.
Quelle: Fontis Verlag, https://www.fontis-shop.de/products/let-s-talk-about
Diplomarbeit an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien (Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik), 2007.
Beat Näf, Städte und ihre Märtyrer. Der Kult der Thebäischen Legion (In: Paradosis. Beiträge zur Geschichte der altchristlichen Literatur und Theologie, Nr. 51), Fribourg 2011.
Walter Bühlmann, Mit Kamm und Krug. Entdeckungsreise zu Verena von Zurzach, Luzern 2009.